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Freunde der Stadt spenden 7000 Euro für Beleuchtung

Straubinger Tagblatt, 18. Oktober 2007

Bald erstrahlen drei Sehenswürdigkeiten in vollem Glanz

"Mehr Licht!" Das sollen die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe gewesen sein. Das Anliegen des bedeutendsten deutschen Dichters brennt auch den Mitgliedern des Vereins der Freunde der Stadt Straubing unter den Nägeln. Und zwar im Bezug auf den Stadtplatz, genauer auf die Baudenkmäler. Diese bringen am Tag, weil deutlich sichtbar, die Augen von Besuchern und Einheimischen zum Leuchten.

Allerdings sind nachts alle Bauten grau, Häuser wie Sehenswürdigkeiten. Schade drum, finden Stadtverwaltung sowie Verein, und wollen deshalb mehr Licht in die Sache bringen.

Am Mittwoch war zu sehen, dass nicht nur Energie etwas zum Leuchten bringt, sondern auch der Geldstrom. Denn Oberbürgermeister Reinhold Perlak strahlte, als er den Scheck über 7000 Euro von Karl Bauer, Vorsitzender der Freunde der Stadt, entgegennahm.

Das Geld wird für die Beleuchtung von Straubinger Sehenswürdigkeiten verwendet. Perlak sieht darin zwei Vorteile: "Baudenkmäler werden ins rechte Licht gerückt und das Sicherheitsempfinden der Bürger wird erhöht."

Nächsten Dienstag gehe es los, informierte Tiefbauamtsleiterin Cristina Pop. "Und zwar mit dem Jakobsbrunnen. Dann folgt die Dreifaltigkeitssäule und in etwa vier Wochen das Ludwigstor." Aber nicht alles, was man anstrahlen wollte, könne wegen Denkmalschutzgründen beleuchtet werden, berichtete Perlak. Mit Bodenstrahlern und Wandflutern wird künftig Licht ins Dunkel gebracht. "Allein deren Anschaffung kostet 8000 Euro", so der OB.

Helles Trottoir und Goldener Weg

Karl Bauer indes freut sich schon auf helles Trottoir am Abend. "Es ist schön, wenn man abends noch gemütlich über den Stadtplatz flanieren kann und nicht gleich die Bürgersteige hochgeklappt werden." So hätten auch die Vereinsmitglieder selber etwas von ihrer Spende. Bauer sagte, dass zwar die laufenden Kosten und die der Installation an der Stadt hängen blieben, "aber unser Beitrag von 7 000 Euro ist doch auch interessant."

Auch für Straubings Goldenen Weg setzen sich die Freunde der Stadt ein. "4800 Euro werden von unserem Verein dafür bereitgestellt. Denn er soll noch erweitert werden", versprach Schatzmeister Thomas Ostermeier. Der Verein habe es sich zur Aufgabe gemacht, sich bei Allgemeinflächen finanziell zu engagieren, so Bauer. Deshalb sei auch die hellere Gestaltung des Stadtplatzes angeregt worden. Und vielleicht geht ja künftig dem ein oder anderen flanierenden Spätheimkehrer vor der hell erleuchteten Dreifaltigkeitssäule sogar ein Licht auf. - lim -

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